Das neue Normal? – Arbeiten zur Zeit der Pandemie Covid-19

Die momentane Corona-Krise ist geprägt von dem Begriff der „Kurzarbeit“, das bedeutet verkürzte Arbeitszeiten in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, um Entlassungen zu vermeiden. Das gekürzte Entgelt wird sowohl durch staatliche Finanzhilfen als auch tarifliche Zusatzzahlungen zum sogenannten Kurzarbeitergeld aufgestockt. Das Instrument der „Kurzarbeit“ hat für den Arbeitgeber den Vorteil die Fachkenntnisse seiner Mitarbeiter für den Betrieb zu erhalten und dabei einen Teil der Lohnkosten einsparen zu können. Für den Arbeitnehmer birg das Instrument Kurzarbeit den Vorteil, trotz einer rezessiven Phase seine Beschäftigung sichern zu können. Das Instrument der Kurzarbeit wird in Deutschland seit den 1920er eingesetzt. Insbesondere in der Wirtschaftskrise 2008/2009 half es die Rezession abzumildern.

Bereits über 700.000 Unternehmen haben in der aktuellen Corona-Krise in Deutschland Kurzarbeit angemeldet. Die Zahl an Arbeitnehmern aus der Metall- und Elektroindustrie, die von der Kurzarbeit betroffen sind, wird auf 1,2 Millionen Personen geschätzt. Insgesamt arbeiten über 4 Millionen Menschen in der Metall- und Elektroindustrie. Weiterlesen

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